Neue Datenschutz-Verordnung ab Mai 2018!

Mit Eintritt der DSGVO sind Sie als Unternehmer in der Pflicht, Ihre Kunden über die Speicherung und Verwendung ihrer personenbezogenen Daten zu informieren.

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht.

Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:
• Kontaktdaten des Seitenbetreibers
• Datenschutzbeauftragter, wenn
vorhanden
• Die Rechtsgrundlage der jeweiligen
Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche
Regelung oder Einwilligung) muss
konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens
enthalten:
• Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
• Umgang Kunden- / Bestelldaten
• Tracking, Cookies, Social Media
• Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
• Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
• Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Ja!
Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher erlaubt,
wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
• A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
• IP Anonymisierung aktiviert
• Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie einen DSGVO-konformen AV-Vertrag
mit Google abschließen.
Google stellt einen solchen Vertrag bereit!

Ja!
Betroffene haben Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten
personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:
• schriftlich
• elektronisch (E-Mail)
• auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft:
Unverzüglich, spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags.

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!
Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren!

Bußgelder:
Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.
Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.
Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern, da der hohe Bußgeldrahmen ein Kernbestandteil der DSGVO ist.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen.
Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Natürlich beinhaltet die DSGVO noch weitaus mehr Faktoren, als hier genannt!

Wir sind allerdings der Meinung, dass dies die wichtigsten Informationen für Webseitenbetreiber sind.

Sollten Sie weitere Fragen bezüglich der DSGVO haben, wende Sie sich bitte an einen Anwalt Ihres Vertrauens!